Das Pinke Paradies#
„Wenn du es in Pink willst, findest du es hier. Wenn du es nicht in Pink willst — warum bist du dann hergekommen?"
In einer schmalen Gasse im Burgviertel von Tiefwasser, eingequetscht zwischen einem Kerzenmacher und einer Anwaltskanzlei, leuchtet eine Fassade in einem Rosa, das man aus drei Strassenzügen Entfernung sehen kann. Über der Tür schwebt — buchstäblich — ein magisch animierter Flumph aus bemaltem Pappmaché, der sanft vor sich hin pulsiert und bei Einbruch der Dunkelheit in zartem Pink zu glühen beginnt.
Das Pinke Paradies ist ein Kuriositätenladen, der ausschliesslich pinke Waren führt. Im Inneren erstreckt sich ein labyrinthisches Sammelsurium rosafarbener Raritäten aus allen Ecken Faerûns: pink schimmernde Tränke zweifelhafter Wirkung, Korallenstaub von der Schwertküste, Flamingo-Federkiele, magisch gefärbte Stoffe, und — für den anspruchsvollen Sammler — gelegentlich ein echter, lebender Flumph in einem vergoldeten Käfig. Alles Pink. Ausnahmslos.
Wer den Laden betritt, verliert schnell die Orientierung zwischen Regalen, Vitrinen und hängenden Kuriositäten. Der Duft nach Rosenöl und etwas Undefinierbarem liegt in der Luft.
Bekannte Details#
- Lage: Burgviertel, Tiefwasser
- Art: Kuriositätenladen — ausschliesslich pinke Waren
- Sortiment: Tränke, Stoffe, Federn, Steine, Schmuck, magische Kuriositäten — solange es pink ist
- Preise: Von wenigen Kupfer bis zu mehreren hundert Golddrachen
- Spezialität: Die Flumph-Fizz — ein pinker, prickelnder Cocktail, der angeblich das Gemüt hebt. Barden schwören darauf. Heiler raten davon ab.